Apple wiederholt den Fehler: iPhone 18 Pro behält das problematische Aluminium-Design

Apple wiederholt den Fehler: iPhone 18 Pro behält das problematische Aluminium-Design
Das Kameramodul des iPhone 17 Pro: Die scharfen Kanten der Aluminiumplattform sind besonders anfällig für Absplitterungen der anodisierten Beschichtung.. Quelle: Foto: Apple

Wer ein iPhone 18 Pro plant, sollte jetzt aufhorchen: Laut dem chinesischen Insider Fixed Focus Digital übernimmt das neue Apple-Flaggschiff dasselbe anodierte Aluminium-Design wie das iPhone 17 Pro – inklusive der bekannten Schwachstellen. Das ist keine Kleinigkeit, denn das Material sorgte beim Vorgänger für weit verbreitete Haltbarkeitsprobleme, die Apple bislang nicht als Garantiefall anerkennt.

Die Beschichtung und ihr Problem

Das iPhone 17 Pro wechselte von Titan (bei den Modellen 15 und 16 Pro) zu Aluminium – offiziell für bessere Wärmeableitung und geringere Kosten. In der Praxis zeigte sich jedoch schnell ein Defizit: Die anodierte Beschichtung hält auf scharfen Kanten, etwa am erhöhten Kameramodul, deutlich schlechter als auf flachen Flächen. Viele Nutzer berichteten, dass der Rand der Kameraplattform bereits nach wenigen Wochen absplitterte und das blanke Aluminium freilegte. Besonders betroffen waren die orangefarbenen und blauen Modelle, die zusätzlich verblichen oder einen Rosastich entwickelten.

Apple reagierte auf Reklamationen mit der Einschätzung, es handele sich um normalen Verschleiß – und lehnte Garantieleistungen ab. Das ist in Deutschland rechtlich nicht unproblematisch: Die gesetzliche Gewährleistungspflicht beträgt hierzulande zwei Jahre, und Mängel, die auf einem konstruktiv bedingten Materialfehler beruhen, fallen grundsätzlich darunter. Wer sein Gerät reklamieren möchte, sollte sich auf §439 BGB berufen und den Händler – nicht direkt Apple – ansprechen.

Das Kameramodul des iPhone 17 Pro: Die scharfen Kanten der Aluminiumplattform sind besonders anfällig für Absplitterungen der anodisierten Beschichtung.
Das Kameramodul des iPhone 17 Pro: Die scharfen Kanten der Aluminiumplattform sind besonders anfällig für Absplitterungen der anodisierten Beschichtung.

Was beim 18 Pro zu erwarten ist

MacRumors berichtet, dass Apple für das iPhone 18 Pro dieselbe Designphilosophie beibehält. Neue Farben – darunter offenbar Dark Cherry, Light Blue, Dunkelgrau und Silber – ändern an der grundlegenden Beschichtungstechnik nichts. Der Marktstart ist für September 2026 geplant.

Dass Apple trotz dokumentierter Probleme keine Verbesserung am Material vornimmt, überrascht – zumal Konkurrenten wie Samsung beim Galaxy S25 Ultra auf Titan setzen und damit langlebigere Oberflächen liefern. Für Käufer in Deutschland bedeutet das: Wer empfindliche Farben wählt oder das Gerät ohne Hülle nutzt, muss mit sichtbarem Verschleiß schon im ersten Nutzungsmonat rechnen. Eine robuste Schutzhülle, die auch das Kameramodul abdeckt, dürfte beim 18 Pro Pflicht werden.

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