Samsung One UI 8.5: Globaler Rollout startet am 11. Mai
Samsung verteilt One UI 8.5 ab dem 11. Mai weltweit – auch in Deutschland. Das stabile Update bringt vier KI-Funktionen, die bislang dem Galaxy S26 vorbehalten waren, auf ältere Geräte. Die Galaxy-S25-Reihe steht ganz oben auf der Liste; wer ein älteres Flaggschiff besitzt, muss sich noch gedulden.
Der Rollout
Den Anfang machte Samsung am 6. Mai in Südkorea, SamMobile bestätigt den 11. Mai für Europa und weitere Regionen. Das Softwarepaket basiert auf Android 16 und schließt eine rund sechsmonatige Beta-Phase ab.
Wer von One UI 8.0 wechselt und nicht am Beta-Programm teilgenommen hat, sollte mehrere Gigabyte freien Speicher einplanen. Beta-Teilnehmer erhalten nur ein kleines Differenz-Update. Das Firmware-Update lässt sich unter Einstellungen → Software-Update → Herunterladen und installieren anstoßen.
Diese Geräte sind zuerst dran
In der ersten Welle erhalten folgende Modelle das Update:
- Galaxy S25, S25+, S25 Ultra, S25 Edge und S25 FE - Galaxy Z Fold 7 und Z Flip 7 sowie Z Fold 6 und Z Flip 6 - Galaxy S24, S24+, S24 Ultra und S24 FE - Galaxy Tab S11- und Tab-S10-Serie
All diese Geräte erhalten laut Android Headlines den vollständigen Funktionsumfang von One UI 8.5 inklusive der vier neuen Galaxy-AI-Werkzeuge.
Die neuen KI-Funktionen
Samsung portiert vier Features vom S26 auf ältere Flaggschiffe:
- Call Screening – On-Device-KI nimmt unbekannte Anrufe entgegen, transkribiert das Gespräch in Echtzeit und zeigt den Inhalt auf dem Display an, bevor man selbst abnimmt. - Advanced Audio Eraser – Störgeräusche lassen sich jetzt auch während der Wiedergabe in Drittanbieter-Apps wie Netflix oder Instagram entfernen. - Creative Studio – KI-gestützte Bildbearbeitung und Sticker-Erstellung direkt auf dem Gerät. - Verbessertes Photo Assist – Erweiterte Bearbeitungsvorschläge für die Galerie.
Geräte der Galaxy-A-Serie aus den letzten drei Jahren (ab 2023, also etwa A56, A55, A36) kommen über das sogenannte Awesome-Intelligence-Paket ebenfalls in den Genuss ausgewählter KI-Funktionen – allerdings nicht aller Flaggschiff-Features und erst in einer späteren Phase ohne konkretes Datum.
Was noch offen bleibt
Ältere Flaggschiffe wie das Galaxy S22 oder S23 sind in Phase 2 eingeordnet; Samsung hat dafür bislang keinen Termin genannt. Auch eine Bewertung, wie Call Screening und die Echtzeit-Transkription mit der DSGVO vereinbar sind, steht noch aus – weder Samsung noch deutsche Aufsichtsbehörden haben sich dazu geäußert.