iPhone 17 bricht Rekorde – doch TSMC-Engpass bremst Apple aus

iPhone 17 bricht Rekorde – doch TSMC-Engpass bremst Apple aus
Die iPhone-17-Reihe. Illustration: Apple. Quelle: Illustration: Apple

Die iPhone-17-Reihe ist Apples erfolgreichste Smartphone-Linie aller Zeiten – das bestätigte Finanzchef Kevan Parekh auf dem Earnings Call zum zweiten Quartal 2026. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 111,2 Milliarden Dollar (+17 % gegenüber Vorjahr), davon entfielen allein 57,99 Milliarden Dollar auf iPhone-Verkäufe – ein Plus von 22 % und ein neuer Rekord für ein Märzquartal. Wer gerade versucht, ein bestimmtes iPhone-17-Modell zu kaufen, kennt das Problem: Viele Varianten sind schlicht nicht vorrätig.

Der Chip-Engpass

Der Grund für die Lieferprobleme liegt nicht bei Apple, sondern bei TSMC. Der taiwanische Auftragsfertiger produziert Apples A19- und A19-Pro-Prozessoren – und gleichzeitig KI-Chips für NVIDIA, AMD und viele weitere Abnehmer. Die 2-Nanometer- und 3-Nanometer-Kapazitäten sind laut Ad-hoc-News zum TSMC-Engpass 2026 auf Jahre hinaus vollständig ausgebucht. Tim Cook räumte gegenüber Reuters offen ein, dass die Lieferkette zu wenig Flexibilität besitzt. Apple steht damit faktisch in der Warteschlange hinter Rechenzentrum-Kunden, die für KI-Beschleuniger höhere Margen zahlen.

Prognosen sehen keine schnelle Besserung: TweakTown zum TSMC-Kapazitätsproblem zufolge sollen die Engpässe mindestens bis 2027 andauern. Erschwerend kommt hinzu, dass nicht nur die Wafer-Fertigung, sondern auch das fortschrittliche Chip-Packaging (CoWoS) am Limit läuft – eine Technologie, die sowohl für KI-Server als auch für mobile Hochleistungsprozessoren gebraucht wird.

Was das für Käufer in Deutschland bedeutet

Für Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande hat das zwei direkte Folgen. Erstens: Wer ein aktuelles iPhone 17 kaufen möchte, muss bei MediaMarkt, Saturn oder Amazon.de mit längeren Lieferzeiten rechnen oder auf die nächste Verfügbarkeitswelle warten. Zweitens deutet Parekh bereits auf steigende Speicherkosten hin – DRAM wird im laufenden Quartal merklich teurer. Das dürfte den Preisdruck beim iPhone 18 erhöhen, das Apple für September 2026 plant.

Die iPhone-17-Reihe. Illustration: Apple
Die iPhone-17-Reihe. Illustration: Apple

Besondere Aufmerksamkeit verdient das erwartete faltbare iPhone 18. Gerüchten zufolge soll der Einstiegspreis bei rund 1.999 Dollar liegen – das entspricht zum aktuellen Kurs etwa 1.850 Euro. Damit wäre es deutlich teurer als Samsungs Galaxy Z Fold 7, das ab rund 1.100 Dollar gehandelt wird. Apple setzt dabei bewusst auf das Hochpreissegment: 12 GB RAM, Samsung-Display und ein eigener A-Chip der nächsten Generation sollen das Gerät rechtfertigen.

Konkurrenz schläft nicht

Während Apple an der Kapazitätsgrenze von TSMC kämpft, drängen günstigere Hersteller in höhere Preisklassen. Auch Redmi K100 presst in den Premium-Bereich, was zeigt: Der Abstand zwischen Mittelklasse und Oberklasse schrumpft – zumindest beim Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer kein Faltgerät für fast 2.000 Euro braucht, findet zunehmend gute Alternativen deutlich darunter.

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