Motorola Razr 70: Drei Flip-Phones, drei Preislagen – ab 869 Euro
Motorola hat am 29. April 2026 drei neue Flip-Phones vorgestellt: das Razr 70, das Razr 70 Plus und das Razr 70 Ultra. In Deutschland starten die Vorbestellungen am 14. Mai, die Auslieferung beginnt am 21. Mai 2026 – unter anderem bei MediaMarkt, Amazon.de und Alternate. Die Preise reichen von 869 Euro bis 1.399 Euro, wie ComputerBase bestätigt.
Das Basismodell
Das Razr 70 ist die günstigste Option der neuen Reihe (869 Euro) und fällt gegenüber dem Vorjahr durch ein deutlich größeres Außendisplay auf. Der externe Bildschirm misst nun 3,63 Zoll (LTPO Extreme AMOLED, 90 Hz) – groß genug, um viele Anwendungen zu nutzen, ohne das Gerät aufzuklappen.
Das Razr 70 bietet ein 3,63-Zoll-Außendisplay – deutlich größer als beim Vorgänger.
Als Prozessor kommt der MediaTek Dimensity 7450X zum Einsatz, dazu 8 GB RAM und 256 GB Speicher. Der Akku fasst 4.800 mAh – ein Zuwachs gegenüber dem Razr 60, der zusammen mit Android 16 für mehr Laufzeit sorgen soll. Drei PANTONE-Farben stehen zur Auswahl.
Das Razr 70 ist in drei PANTONE-Farben erhältlich.
Das neue Plus-Modell
Das Razr 70 Plus (1.149 Euro) ist eine Neuheit: Das Plus-Modell wurde 2025 ausschließlich in den USA verkauft und kommt nun erstmals weltweit auf den Markt. Es teilt das 4-Zoll-Außendisplay mit dem Ultra und ist im geschlossenen Zustand kaum von ihm zu unterscheiden.
Das Razr 70 Plus sieht dem Ultra im geschlossenen Zustand zum Verwechseln ähnlich.
Statt des Snapdragon 8 Elite aus dem Flaggschiff verbaut Motorola hier den Snapdragon 8s Gen 3 – etwas sparsamer im Verbrauch, für den Alltag aber vollkommen ausreichend. Der Akku kommt auf 4.500 mAh, geladen wird mit 45 Watt. Die Kamera-Ausstattung: 50 Megapixel Hauptsensor (identisch zum Ultra), dazu ein 13-Megapixel-Ultraweitwinkel mit Makrofunktion sowie eine 32-Megapixel-Frontkamera. Das Gehäuse besteht aus Veganledder mit Wildlederoptik in der PANTONE-Farbe Mountain View.
Moto AI und die Frage nach dem Preis
Alle drei Modelle integrieren Moto AI. Neu sind eine Echtzeit-Sprachübersetzung, die gleichzeitig auf beiden Displays angezeigt wird, sowie eine Funktion, die aus Tagesvideos automatisch kurze Storys erstellt.
Kritisch zu bewerten bleibt die Preisgestaltung: Das Razr 70 Ultra kostet 1.399 Euro, obwohl es denselben Snapdragon 8 Elite wie das Vorjahresmodell trägt. Der einzige echte Hardware-Fortschritt ist der LOFIC-Kamerasensor, wie China-Gadgets analysiert. Wer kein neues Flaggschiff braucht: Das Razr 60 Ultra ist hierzulande bereits für rund 670 Euro erhältlich.