Indisches Unternehmen verklagt Anthropic wegen Namensnutzung
Das amerikanische Unternehmen Anthropic erhielt in Indien eine rechtliche Beschwerde von der lokalen Firma Anthropic Software, die behauptet, diesen Namen seit 2017 zu verwenden. Die Klage wurde im Januar beim Handelsgericht in Karnataka eingereicht.
Was bekannt ist
Das indische Unternehmen strebt die Anerkennung seiner Priorität an, die Einstellung der Namensverwendung zur Vermeidung von Verwirrung und eine Entschädigung von 10 Millionen Rupien (≈110.000 Dollar).
Anthropic kündigte die Eröffnung eines Büros in Indien im Oktober 2025 an und ernannte kürzlich Irina Ghosh, die ehemalige Leiterin von Microsoft Indien, zur Leiterin der indischen Division. In der Beschwerde wird ausgeführt, dass die Präsenz von zwei Unternehmen mit demselben Namen bei den Kunden Verwirrung stiftet.
Der Gründer von Anthropic Software, Mohammad Ayaz Mulla, betonte, dass es nicht um Konflikte, sondern um eine rechtliche Abgrenzung geht. Ihm zufolge ging das Unternehmen vor Gericht, um seine Rechte zu schützen und Verwirrung zu vermeiden.
Das von TechCrunch zitierte rechtliche Dokument vom 20. Januar bestätigt die Zustellung einer Vorladung an das amerikanische Unternehmen. Das Gericht hat keine einstweilige Verfügung verhängt, und die Anhörung ist für den 16. Februar angesetzt.
Anthropic bereitet sich darauf vor, nächste Woche am AI Impact Summit in Neu-Delhi teilzunehmen. Zu den Rednern gehören Unternehmensmitgründer Dario Amodei sowie Sam Altman, Jensen Huang und Sundar Pichai.
Quelle: TechCrunch