Jony Ive half Ferrari mit dem Innenraum ihres ersten Elektroautos geholfen

Jony Ive half Ferrari mit dem Innenraum ihres ersten Elektroautos geholfen
Ferrari Luce Armaturenbrett und Lenkrad. Quelle: Ferrari

Ferrari hat den Namen seines ersten Serien-Elektroautos bekannt gegeben und die Innenelemente dieses Modells enthüllt. Das Design wurde von dem LoveFrom Studio entwickelt, das 2019 von dem ehemaligen Apple-Chefdesigner Jony Ive und dem renommierten Industriedesigner Marc Newson gegründet wurde.

Was ist bekannt

Das Modell wurde Luce genannt, was aus dem Italienischen übersetzt "Licht" bedeutet. Trotz Ives Ruf als Schöpfer ikonischer Touch-Geräte wie iPhone und iPad, bestand er auf einer umfangreichen Verwendung physischer Bedienelemente in diesem Projekt.

Das Innere des Luce bietet echte Tasten, Schalter und Drehknöpfe mit präzisem taktilem Feedback. Laut Ferrari durchliefen Prototypen 20 Iterationen von Verbesserungen, um das perfekte Gefühl und den perfekten Klang jedes Schalters zu erreichen. Besonderes Augenmerk wurde dem Launch-Control-Schalter gewidmet, der über dem Kopf des Fahrers im Flugzeugstil platziert ist.

Das Lenkrad sieht aus, als käme es aus den 1960er Jahren: drei dünne Speichen, freigelegtes Aluminium und ein Layout, das von klassischen Formel-1-Fahrzeugen inspiriert ist. Es ist besonders leicht und beherbergt dennoch eine Reihe von Bedienelementen, die es ermöglichen, den ständigen Bezug auf den Touchscreen zu vermeiden.

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Hinter dem Lenkrad befindet sich ein Instrumentencluster, der gemeinsam mit Samsung Display entwickelt wurde. Zwei dünne OLED-Bildschirme überlappen sich teilweise und erzeugen einen Tiefeneffekt und eine fast analoge Anmutung der Anzeigen. Zudem bewegt sich ein physischer Zeiger über die digitale Grafik.

Ferrari stellt fest, dass die Instrumentenschnittstelle sowohl von historischen automotiven Lösungen als auch von der prägnanten Grafik der Luftfahrt inspiriert ist – insbesondere von Hubschraubern und Flugzeugen.

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Das Unternehmen hat auch aus früheren Fehlern gelernt. Beim SF90-Modell wurde die Touch-Start-Taste am Lenkrad negativ aufgenommen, da sie dem Startvorgang des Autos den emotionalen Aspekt nahm. Beim Luce ist der Ansatz anders: Der Fahrer steckt einen schweren Glasschlüssel in einen Schlitz in der Mittelkonsole, woraufhin sich dessen Farbe ändert und der Selektor mit einer Lichtanimation „zum Leben erwacht“.

Das äußere Erscheinungsbild des Ferrari Luce wird im Mai gezeigt. Bis dahin sind weitere Details zum Antriebsstrang und Chassis-Design zu erwarten.

Quelle: Ferrari

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